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Dienstag, 16. Juni 2026

Dominic Thiem über Investments und Panikreaktionen

Dominic Thiem vergleicht die Welt des Investierens mit dem Profisport. Dabei appelliert er an eine ruhige Hand und gibt Einblicke in seine Philosophie.

Marie Fischer··2 Min. Lesezeit

In der heutigen Zeit, in der schnelle Entscheidungen und impulsive Reaktionen oft als notwendig erachtet werden, nimmt Dominic Thiem, der österreichische Tennisprofi, eine differenzierte Haltung ein. Er setzt auf Bedachtsamkeit und Strategie – sowohl im Sport als auch bei Geldanlagen. Was steckt hinter seiner Denkweise, und sind seine Ansichten über Investments tatsächlich auf den ersten Blick nachvollziehbar? Hier sind einige zentrale Gedanken, die Thiem zu diesem Thema äußert.

1. Geduld als Schlüssel zum Erfolg

Thiem betont, dass Geduld im Profisport eine entscheidende Rolle spielt. Ein Tennismatch kann sich über Stunden hinziehen, und auch der Lauf einer Karriere ist selten geradlinig. Ähnliche Überlegungen gelten für Investments. Wie viele Anleger neigen dazu, in Zeiten von Marktvolatilität sofort zu verkaufen? Thiem fordert dazu auf, diese impulsiven Reaktionen zu hinterfragen. Ist es wirklich nötig, in einem Moment der Unsicherheit zu handeln, oder wäre es weiser, die Situation zu beobachten und abzuwarten?

2. Emotionen im Griff behalten

Wie beim Tennis kann auch die Welt der Finanzen von Emotionen dominiert werden. Thiem vermutet, dass viele Anleger von Angst und Euphorie getrieben werden. Er stellt die Frage: Wie oft handelt man wirklich rational, wenn der Markt schwankt? Die Fähigkeit, Emotionen im Zaum zu halten und diszipliniert zu bleiben, ist nicht nur im Sport, sondern auch im Investmentbereich unerlässlich. Doch wie kann man diese Kontrolle erlangen?

3. Langfristige Strategien statt kurzfristiger Gewinne

Thiem argumentiert, dass der Fokus auf kurzfristige Gewinne in beiden Bereichen schädlich sein kann. Im Tennis muss man oft über Jahre hart arbeiten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Warum sollte das im Hinblick auf Investments anders sein? Ein langfristiger Ansatz könnte die Lösung sein, doch wie viele Anleger können dem Druck widerstehen, schnell Gewinne zu erzielen?

4. Diversifikation: Ein Spiel mit vielen Bällen

Ein weiteres Thema, das Thiem anspricht, ist Diversifikation. Im Tennis ist das Spiel nicht nur von einem Schläger abhänging; die Fähigkeiten, die verschiedenen Schläge und Strategien zu kombinieren, sind entscheidend. Überträgt man diese Denkweise auf Investments, stellt sich die Frage: Wie gut sind Anleger in der Lage, ihr Portfolio sinnvoll zu diversifizieren? Verlassen sie sich zu sehr auf eine einzige Branche oder ein einzelnes Produkt?

5. Rückschläge als Lernchancen

Rückschläge sind im Sport unausweichlich, und Thiem hebt hervor, dass sie auch im Investmentbereich betrachtet werden sollten. Wie oft werden Verluste als Scheitern gewertet, anstatt als wertvolle Lektionen? Der Blick auf diese Erlebnisse wie auf Trainingseinheiten könnte Anlegern helfen, stärkere Strategien zu entwickeln. Doch ist der Wille zur Reflexion und zur Verbesserung nach einem Verlust nicht oft schwer zu finden?

6. Die Rolle von Beratern und Mentoren

Thiem hat in seiner Karriere von Trainern und Mentoren profitiert, die ihm halfen, seine Fähigkeiten zu verbessern und strategisch zu denken. Er sieht den Wert von professioneller Beratung auch im Finanzbereich. Aber wie vertrauenswürdig sind Finanzberater tatsächlich? Welche Fragen sollten Anleger stellen, um sicherzustellen, dass sie die richtige Unterstützung erhalten?

7. Realität vs. Illusion

Abschließend stellt Thiem fest, dass die Realität der Investments oft anders aussieht als die illusorischen Erwartungen, die viele aufbauen. Im Profisport werden erfolgreiche Karrieren oft glorifiziert; dass es harte Arbeit, Rückschläge und Unsicherheiten beinhaltet, wird oft unterschlagen. Gilt das Gleiche für das Investieren? Wie viele Anleger sind sich der Risiken wirklich bewusst und was tun sie, um sich darauf vorzubereiten?